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Thema Hausnotruf

Hausnotruf: vom Antrag bis zum Anbieter.

Vom Antrag bei der Pflegekasse bis zum passenden Anbieter. Mit Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse die monatliche Grundgebühr.

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Ausgewählte Beiträge zum Thema Hausnotruf, von den Grundlagen bis zum Antrag.

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Häufige Fragen

Was ist ein Hausnotruf?
Ein Notrufsystem für Menschen, die viel allein sind: ein Knopf am Handgelenk oder an einer Halskette und eine Basisstation in der Wohnung. Ein Druck auf den Knopf verbindet rund um die Uhr mit einer Notrufzentrale, die bei Bedarf Angehörige oder den Rettungsdienst schickt.
Wie viel kostet Hausnotruf 2026?
Mit Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse 27 Euro im Monat nach § 40 SGB XI, Stand April 2026. Der Vertrag der Pflegekassen sieht keine Anschlussgebühr vor, der Anschluss ist mit der Monatsvergütung abgegolten. Bei einem Anbieter mit Vertrag der Pflegekasse zahlen Sie für die Grundversorgung nichts dazu. Ohne Pflegegrad tragen Sie die Kosten selbst; sie unterscheiden sich je nach Anbieter.
Wer hat Anspruch auf Hausnotruf-Kostenübernahme?
Ab Pflegegrad 1, wenn die pflegebedürftige Person allein lebt oder oft allein ist, etwa weil der Partner im Notfall nicht helfen kann, und wenn ein Notfall wahrscheinlich ist, zum Beispiel wegen Sturzgefahr.
Welche Anbieter rechnen direkt mit der Pflegekasse ab?
Die Wohlfahrtsverbände DRK, Malteser, Johanniter, ASB und Caritas rechnen meist direkt mit der Pflegekasse ab. Bei privaten Anbietern wie Vitakt oder Libify zahlen Sie oft zunächst selbst und reichen die Rechnung bei der Pflegekasse ein.
Hausnotruf bei Demenz: geht das?
Ja. Dafür gibt es Sturzsensoren, die auch ohne Knopfdruck Alarm geben, eine Ortung, die meldet, wenn die Person die Wohnung verlässt, und mobile Geräte mit GPS. Anbieter wie Vitakt und Libify haben dafür eigene Pakete.
Wie lange dauert der Antrag auf einen Hausnotruf?
Die Pflegekasse muss innerhalb von drei Wochen entscheiden, mit Gutachten innerhalb von fünf Wochen (§ 40 Abs. 7 SGB XI). Meldet sie sich in dieser Zeit nicht und nennt keinen Grund, gilt der Antrag als genehmigt.
Smartwatch oder klassischer Hausnotruf?
Smartwatches wie die Apple Watch oder die Galaxy Watch erkennen Stürze und rufen gespeicherte Kontakte oder den Notruf an. Eine Notrufzentrale, die rund um die Uhr erreichbar ist und Ihre Angaben kennt, haben sie nicht. Beim klassischen Hausnotruf meldet sich immer ein Mensch. Er passt zu allen, die mit Technik wenig zu tun haben möchten, die Smartwatch zu aktiven Menschen, die mit ihr vertraut sind.
Mobil mit GPS: wann lohnt sich das?
Ein mobiler Hausnotruf mit GPS lohnt sich, wenn die pflegebedürftige Person oft allein unterwegs ist, etwa beim Spaziergang, beim Einkauf oder auf Reisen, oder bei Demenz mit Hinlauftendenz. Er kostet mehr als ein Gerät für zu Hause; den Aufpreis tragen Sie in der Regel selbst.

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