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Für pflegende Angehörige

Auch Sie brauchen jemanden zum Reden.

Pflege kostet Kraft, oft mehr, als man sich einge­steht. Wir hören zu und sagen Ihnen, wo Sie Unter­stüt­zung für sich selbst bekommen.

Pflege­kurse
zahlt die Pflege­kasse
Tag und Nacht
ist die Tele­fon­seel­sorge erreichbar
Ihre Nachricht

Schildern Sie Ihre Lage.

Schreiben Sie uns ein paar Sätze. Schreiben Sie es so, wie Sie es erzählen würden.

Wir melden uns bei Ihnen und suchen mit Ihnen passende Unter­stüt­zung in Ihrer Nähe.

Lieber am Telefon? Rufen Sie uns an: 0345 5646 3043

Wie erreichen wir Sie?

Für Familien ist unsere Beratung ohne Kosten. Wir melden uns bei Ihnen.

Schreiben Sie es so, wie Sie es erzählen würden.

Weitere Informationen in unserer Daten­schutz­erklärung.

Was mit Ihren Angaben passiertWir nutzen sie nur für Ihre Anfrage und geben sie mit Ihrer Einwilligung an höchstens 3 geprüfte Partner in Ihrer Nähe weiter. Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen.
So geht es weiter

Drei Schritte zur passenden Hilfe.

Zuerst

Sie schildern Ihre Lage

Ein kurzes Formular genügt. Schreiben Sie es so, wie Sie es erzählen würden.

Dann

Wir melden uns bei Ihnen

Wir hören zu, fragen nach und sortieren mit Ihnen, was als Nächstes sinnvoll ist.

Danach

Sie entscheiden, wie es weiter­geht

Wir sagen Ihnen, welche Hilfe es gibt, und begleiten Sie, so weit Sie es möchten.

Wenn die Kraft nachlässt

Müdigkeit, Gereizt­heit, schlechter Schlaf oder das Gefühl, nie fertig zu werden: Das kennen viele pflegende Ange­hö­rige.

Das ist kein Versagen. Es ist ein Zeichen, dass Sie selbst Entlas­tung brauchen.

Sprechen Sie mit Ihrer Haus­ärztin oder Ihrem Hausarzt darüber. Dort bekommen Sie auch Hilfe auf dem Weg zu einer Psycho­the­rapie.

Gut zu wissenPausen sind kein Luxus. Verhin­de­rungs­pflege und Entlastungs­betrag sind genau dafür da.

Wo Sie Hilfe bekommen

Pflege­kurse und Schu­lungen zuhause zahlt die Pflege­kasse (§ 45 SGB XI). Dort lernen Sie Hand­griffe und treffen andere Ange­hö­rige.

Selbst­hil­fe­gruppen und Gesprächs­kreise gibt es in vielen Städten, auch für Ange­hö­rige von Menschen mit Demenz.

Pflegende Ange­hö­rige haben Anspruch auf eine Kur zur Vorsorge oder Reha. Die Pflege Ihres Ange­hö­rigen lässt sich für diese Zeit mit orga­ni­sieren.

Wenn es akut wird

Die Tele­fon­seel­sorge ist Tag und Nacht erreichbar, unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Der Anruf kostet nichts und bleibt anonym.

Außerhalb der Sprech­zeiten hilft der ärztliche Bereit­schafts­dienst unter 116 117. Im Notfall wählen Sie 112.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Ist das eine Psycho­the­rapie?
Nein. Wir hören zu, sortieren mit Ihnen und nennen Ihnen passende Hilfen, etwa Gesprächs­kreise, Pflege­kurse oder Bera­tungs­stellen. Eine Psycho­the­rapie beginnt mit einem Termin bei einer Psycho­the­ra­peutin oder einem Psycho­the­ra­peuten. Den ersten Termin vermit­telt auch die Termin­ser­vice­stelle unter 116 117.
Was kostet die Beratung?
Für Familien ist unsere Beratung ohne Kosten. Wir finan­zieren uns über Pflege­hilfs­mittel, die die Pflege­kasse bezahlt, und über Part­ner­bei­träge von Anbietern. Pflege­kurse zahlt die Pflege­kasse. Eine Psycho­the­rapie übernimmt in der Regel die Kranken­kasse.
Was kann ich tun, wenn mir alles zu viel wird?
Sprechen Sie es aus, bei Ihrer Haus­ärztin, bei Freunden oder bei uns. Prüfen Sie, welche Entlas­tung Ihnen zusteht, etwa Verhin­de­rungs­pflege oder Hilfe über den Entlastungs­betrag. Wenn Sie nachts nicht weiter­wissen, ist die Tele­fon­seel­sorge unter 0800 111 0 111 für Sie da.
Gibt es Kuren für pflegende Ange­hö­rige?
Ja. Pflegende Ange­hö­rige haben Anspruch auf eine Kur zur Vorsorge oder Reha. Den Antrag stellen Sie mit Ihrer Haus­ärztin bei der Kranken­kasse. Ihr Ange­hö­riger kann in dieser Zeit mit in die Einrich­tung kommen oder in die Kurzzeit­pflege gehen.

Erzählen Sie uns, was gerade los ist.

Sie müssen nichts vorbe­reiten. Wir hören zu, sortieren mit Ihnen und sagen Ihnen, was als Nächstes sinnvoll ist.